Ausbildungsstart 2020

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83 neue Schüler starten ihre Ausbildung zu Pflegefachkräften am Bildungszentrum Weser-Egge

 

Kreis Höxter. "Ich komme aus Afghanistan, bin seit fünf Jahren in Deutschland und habe seitdem viele Praktika in der Pflege und auch eine Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht. Daher weiß ich, dass dieser Beruf genau das Richtige für mich ist." Beheshta Hashimi (22) aus Beverungen hat sich für eine Ausbildung zur Pflegefachfrau am Bildungszentrum der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) entschieden – sowie 82 weitere junge Menschen aus der Region.

Ich habe viele Praktika in der Pflege gemacht und weiß daher, dass dieser Beruf genau das Richtige für mich ist.

Beheshta Hashimi (22), Auszubildende

Unterricht am Bildungszentrum: Schulleiterin Ute Pägel (rechts) legt Wert auf viel Fachwissen, aber vor allem auch auf eine praxisorientierte Ausbildung.

Beruf mit Herz und Verstand

Seit vielen Jahren bildet die KHWE ihren eigenen Nachwuchs in der Pflege aus, viele der Absolventen werden in den Einrichtungen des gemeinnützigen Trägers – darunter das Klinikum Weser-Egge mit vier Standorten, fünf Seniorenhäuser und fünf ambulante Pflegestationen – übernommen.

Schulleiterin Ute Pägel und ihre Kollegen, Geschäftsführer Christian Jostes und Pflegedirektorin Elke Schmidt begrüßten die neuen Schülerinnen und Schüler an ihrem ersten Ausbildungstag im Kaplan-Heinrich-Saal des St. Nikolai Seniorenhauses in Höxter, das auch zur KHWE gehört.

Hinter Krankheiten stehen Menschen, mit Schmerzen, Ängsten und sorgenden Angehörigen. Für die Pflege braucht es gleichermaßen Herz und Verstand. Das sollen Sie bei uns lernen, damit Sie in drei Jahren als stolze Pflegefachmänner und -frauen da stehen, denen sich kranke Menschen voll anvertrauen können.

Ute Pägel, Schulleiterin

"Sie haben eine anspruchsvolle, aber extrem sinnvolle Tätigkeit gewählt, für Ihre Persönlichkeit und für die Gesellschaft", ergänzte Pflegedirektorin Elke Schmidt und auch Geschäftsführer Christian Jostes machte den Schülern Mut: "Gerade in Corona-Zeiten hat sich einmal mehr bestätigt, welch hohen Stellenwert der Pflegeberuf hat. Ich wünsche Ihnen Kraft und Durchhaltevermögen und natürlich auch viel Freude in ihrer Ausbildung."

Überzeugt, dass der Pflegeberuf der Richtige für sie ist (von links): Melissa Schlick aus Bredenborn, Beheshta Hashimi aus Beverungen und Leon Wagner aus Bad Driburg.

Überzeugt von der Pflege

Die 18-Jährige Melissa Schlick aus Bredenborn kennt die Altenpflege von Kindheit an: Ihre Mutter, Altenpflegerin, hat sie oft mit zur Arbeit genommen. Nach einem Schulpraktikum war ihr Weg klar. Ebenso für den 19-Jährigen Leon Wagner aus Bad Driburg, dessen Vater Haustechniker in einem Seniorenhaus ist. "Ich bin oft mitgekommen und habe mit den Bewohnern gespielt. Ich habe mich auch handwerklich orientiert, aber mein Herz schlägt höher für die Pflege."

Mein Vater ist Haustechniker im Seniorenhaus und hat mich als Kind oft mitgenommen. Schon damals habe ich gerne mit den Bewohnern gespielt.

Leon Wagner, Auszubildender

Der neues Ausbildungsjahrgang ist der erste, der die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau begonnen hat. Danach sind weite Tätigkeitsfelder in der Kranken- wie in der Altenpflege möglich. Die dreijährige Ausbildung mit Theorie- und Praxisteilen beginnt immer zum ersten August, erstmals wird im März 2021 auch ein neuer Ausbildungskurs außerhalb der Reihe angeboten.

 

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