MVZ Radiologie / 
Nuklearmedizin

Unsere Diagnostik – sicher und schnell

Körperliche Beschwerden zu haben und die Ursache nicht zu kennen kann seelisch sehr bedrückend sein. Die Diagnostik bringt Klarheit und entlastet damit den Betroffenen. In unserem Medizinischen Versorgungszentrum für Radiologie und Nuklearmedizin bieten wir Patienten alle ambulanten Leistungen der röntgen- und nuklearmedizinischen Diagnostik. Durch den direkten Anschluss an das St. Ansgar Krankenhaus werden Sie bei Bedarf in der entsprechenden Klinik weiter behandelt.


Umfassende Abklärung – optimale Weiterbehandlung

Wir sind mit modernsten Geräten ausgestattet und gewährleisten so eine optimale Versorgung. Unser Leistungsspektrum umfasst die gesamte bildgebende Diagnostik sowie die interventionelle Radiologie. Alle Verfahren dienen einer sicheren Abklärung und schnellen Bestimmung der Krankheit, damit unsere Patienten optimal behandelt werden können. Auch nuklearmedizinische Funktionsuntersuchungen gehören zu unserem Spektrum.

Ihre Fachärzte

Dr. med. Martin Traupe

Facharzt für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Jutta Traupe

Fachärztin für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Adrienn Regina Baján

Fachärztin für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Johannes Ahrens

Facharzt für Radiologie

Arne Dallmann

Facharzt für Diagnostische Radiologie

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Bei der Magnetresonanztomographie, kurz MRT, werden Schnittbilder von bestimmten Körperregionen mithilfe von Magnetfeldern und Hochfrequenzimpulsen angefertigt. Das Verfahren kommt dabei ohne Röntgenstrahlung aus. Bei der Untersuchung befindet sich der Patient in der sogenannten „Röhre“. Unsere Geräte sind an beiden Seiten geöffnet, was den Aufenthalt im Gerät für die Patienten erleichtert. Zum Lärmschutz erhalten sie Kopfhörer bzw. Ohrstöpsel. So erreichen wir, dass sich auch ängstliche Patienten bestmöglich wohlfühlen.

Schmerzfrei und schnell

Eine Untersuchung dauert circa 15 bis 30 Minuten und ist vollkommen schmerzfrei. Sollte ein Problem auftreten, kann der Patient jederzeit nach Hilfe klingeln. In manchen Fällen bekommen die Untersuchten eine kleine Menge Kontrastmittel in die Armvene injiziert.

Herzschrittmacherpatienten können allerdings nicht, bzw. nur unter bestimmten Voraussetzungen im MRT untersucht werden. Sollten Sie Träger eines Herzschrittmachers sein, lassen Sie im Vorfeld die MRT-Fähigkeit des implantierten Systems durch uns

überprüfen. Bei sonstigen Implantaten prüfen wir anhand der Informationen des Implantpasses, ob das Implantat MRT-tauglich ist.

Zu den Röntgenuntersuchungen zählen neben dem konventionellen Röntgenverfahren auch die Computertomographie sowie die Mammographie. Die Computertomographie ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung. Mithilfe gebündelter Röntgenstrahlung erhält man Schnittbilder des menschlichen Körpers. Der Patient liegt dabei auf einer Liege, während diese sich langsam durch eine große ringförmige Öffnung bewegt. In manchen Fällen wird der Patient auch mithilfe von Kontrastmittel untersucht. Bei Diabetes kann es zu Wechselwirkungen der Medikamente mit Jodkontrastmittel kommen, deshalb muss dies im Vorfeld geklärt werden. Eine Untersuchung mit Computertomographie dauert circa 10 bis 15 Minuten. 

Konventionelles Röntgen und Mammographie

Bei der konventionellen radiologischen Untersuchung belichtet die Röntgenstrahlung Körperteile des Patienten. Die Aufnahme an sich dauert nur wenige Sekunden. Bei der Mammographie dagegen wird nur die weibliche oder männliche Brust geröntgt. Das Ziel ist, möglichst früh erste Anzeichen von Brustdrüsenveränderungen zu entdecken. Bei diesem Verfahren werden je zwei Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen von der Brust gemacht. Dabei wird die Brust zwischen dem Tisch und einer Plexiglasplatte leicht zusammengedrückt. Das ist notwendig, um die Strahlendosis gering zu halten und die zu untersuchende Brustregion bestmöglich abzubilden. Die Mammographie dauert ungefähr fünf Minuten. Am Tag der Untersuchung darf kein Deo, Puder und keine Creme im Brust- und Achselbereich verwendet werden, da dies die Qualität der Röntgenbilder beeinträchtigen kann.

Bei der Nuklearmedizin, der sogenannten Szintigraphie, werden mithilfe von schwach radioaktiven Substanzen Stoffwechselvorgänge im Körper dargestellt. Eine Gammakamera nimmt die abgegebene Strahlung auf und macht sie als zweidimensionales Bild sichtbar. Schilddrüsen- und Nierenuntersuchungen dauern mindestens zwei Stunden, Skelettuntersuchungen zwischen vier und fünf Stunden. Für jede nuklearmedizinische Untersuchung bekommen unsere Patienten eine schwach radioaktive Substanz in die Armvene injiziert. Die gesundheitliche Belastung ist bei diesem Verfahren in der Regel geringer als bei den vergleichbaren Röntgenuntersuchungen.

Ohne Probleme: gut verträgliche Mittel

Die Mittel werden gut vertragen – auch von Patienten mit einer Kontrastmittelallergie. Unverträglichkeiten sind uns bisher keine bekannt. Der Vorteil für unsere Patienten: Sie müssen nicht nüchtern sein und können all ihre Medikamente einnehmen. Bei bestehender Schwangerschaft oder stillenden Müttern kann eine Szintigraphie allerdings nicht durchgeführt werden. Gegebenenfalls können wir aber eine andere Methode zur Diagnose verwenden. Patienten, die in den letzten drei Monaten Kontrastmittel verabreicht bekommen haben und nuklearmedizinisch an der Schilddrüse untersucht werden sollen, bitten wir darum, uns dies mitzuteilen. Auch bei der Einnahme von Amiodaron und Cordarex bitten wir bei einer Schilddrüsenuntersuchung um Mitteilung.

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